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Schmerzmittel-Kategorien
Es gibt im medizinischen Bereich nicht einfach nur „das eine Schmerzmittel“, sondern ganz unterschiedliche Wirkstoffklassen, die jeweils einer anderen Kategorie zugeordnet werden können.
Je nachdem, ob eine Entzündung vorliegt, die Nerven betroffen sind oder es sich um eine reine Muskelverspannung handelt, ist eben ein anderes Schmerzmittel passend.
Hier findest du eine Übersicht aller relevanten Schmerzmittel Kategorien, damit du genau einordnen kannst, welches Medikament eigentlich wofür gedacht ist. Wir haben das mal übersichtlich sortiert, aufsteigend sortiert bis zur stärksten Schmerzmittel Kategorie. 🔍
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Lokale Schmerzmittel
Bei oberflächlichen Verletzungen, Prellungen oder Gelenkschmerzen reicht es oft aus, den Wirkstoff direkt am Ort des Geschehens aufzutragen. Hier kommen lokale Schmerzmittel in Form von Gels und Cremes in Frage. Das schont den Magen und sorgt dafür, dass die Konzentration dort am höchsten ist, wo es auch weh tut.
Der Großteil dieser Salben, Gele und Cremes ist rezeptfrei verkäuflich. Du kannst sie also einfach so in der Apotheke besorgen. Lediglich sehr hoch dosierte Spezialpflaster oder spezielle Rezepturen in dieser Schmerzmittel Kategorie können eine Verschreibungspflicht haben, aber die gängigen Markenprodukte sind frei zugänglich. ✅
Antipyretika
Die nächst stärkere Kategorie wären die sogenannten Antipyretika, womit fiebersenkende Schmerzmittel gemeint sind. Diese Mittel werden oft bei grippalen Infekten eingesetzt, um die Körpertemperatur zu regulieren. Viele Wirkstoffe aus der NSAR-Gruppe oder den nicht-opioiden Analgetika fallen gleichzeitig auch in diese Kategorie. 🌡️
Die meisten fiebersenkenden Mittel sind Klassiker der Hausapotheke und bis zu gewissen Dosierungsgrenzen rezeptfrei erhältlich. Für Metamizol wie auch hochdosiertes Ibuprofen kannst du auch einen Online Rezept Service bei DoktorABC oder Ferndiagnose.org nutzen.
Nicht-opioide Analgetika
In die Kategorie der nicht-opioiden Analgetika fallen Schmerzmittel, die einerseits Schmerzen lindern, aber auch oft Fieber senken können. Diese Medikamente haben jedoch kaum eine entzündungshemmende Wirkung. Sie sind oft besser verträglich für den Magen als NSAR und werden daher gerne als Basistherapie oder bei Unverträglichkeiten eingesetzt. Man greift hier also zu, wenn die Entzündung nicht das Hauptproblem ist. 💊
Auch hier ist die Rezeptpflicht gemischt. Ein Klassiker wie Paracetamol ist in normalen Packungsgrößen rezeptfrei in der Apotheke zu bekommen. Andere Wirkstoffe wie Metamizol sind in Deutschland aufgrund möglicher seltener Nebenwirkungen streng verschreibungspflichtig. Für Metamizol ist auch ein Online Rezept Service über Ferndiganose.org oder DoktorABC möglich. 🩺
NSAR
Jetzt kommen wir zur wohl bekanntesten Schmerzmittel Kategorie, die viele Menschen sicherlich schon einmal in der Hausapotheke hatten. Die NSAR Schmerzmittel (nicht-steroidale Antirheumatika) wirken nicht nur schmerzlindernd, sondern hemmen auch Entzündungen und senken Fieber. Das macht sie besonders effektiv bei Sportverletzungen, Gelenkschmerzen oder entzündlichen Prozessen im Körper. 👍
Hier hängt es ganz von der Dosierung und dem konkreten Wirkstoff ab. Geringe Dosierungen wie Ibuprofen 400 mg sind apothekenpflichtig aber rezeptfrei erhältlich. Sobald die Dosis höher ist, beispielsweise bei Ibuprofen 600 mg oder 800 mg, benötigst du zwingend ein Rezept vom Arzt. Bestimmte neuere Wirkstoffe aus dieser Gruppe sind grundsätzlich immer verschreibungspflichtig. 💊 Die meisten bekommst du auch auf ein Online Rezept über DoktorABC.
Triptane
Ein Spezialfall sind die Triptane. Wer unter Migräne leidet weiß genau, dass ein normales Kopfschmerzmittel oft nichts ausrichtet. Triptane greifen gezielt in den Serotoninhaushalt ein und verengen die bei Migräne erweiterten Blutgefäße im Gehirn wieder. Sie wirken also spezifisch gegen Migräneattacken und helfen oft auch gegen die Begleitsymptome wie Übelkeit. 🤢
Hier hast du teilweise die Wahl. Einige Triptane sind in kleineren Packungsgrößen und bestimmten Dosierungen mittlerweile rezeptfrei in der Apotheke erhältlich, sofern die Migräne ärztlich diagnostiziert wurde. Andere Triptane oder größere Packungen bleiben weiterhin verschreibungspflichtig und erfordern ein Rezept. 🛒 Die meisten bekommst du auch auf ein Online Rezept über DoktorABC.
Muskelentspanner
Wenn der Schmerz eigentlich durch eine verkrampfte Muskulatur entsteht, helfen reine Schmerzmittel manchmal gar nicht so gut wie erhofft. Muskelentspanner (medzinisch Muskelrelaxantien genannt) setzen genau dort an, indem sie den Tonus der Skelettmuskulatur senken und so die schmerzhafte Verspannung lösen. Das ist oft bei akuten Rückenschmerzen oder einem Hexenschuss der Fall, wo sich der Muskel einfach nicht mehr locker lassen will. Diese Mittel werden oft mit anderen Schmerzmittel kombiniert.
Da diese Medikamente direkt in das Nervensystem eingreifen und auch müde machen können, sind sie in Deutschland generell verschreibungspflichtig. Ein Rezept kann bei entsprechender Indikation auch auf digitalem Wege über DoktorABC ausgestellt werden. 📲
Kortikosteroide
Sollte eine Entzündung besonders heftig sein, kommen Kortikosteroide ins Spiel. Umgangssprachlich oft einfach als Kortison bezeichnet, sind diese Mittel extrem starke Entzündungshemmer. Sie wirken abschwellend und nehmen dadurch den Druck vom Gewebe, was indirekt auch den Schmerz lindert. Man setzt sie gerne kurzzeitig ein, um akute Entzündungsspitzen zu brechen. 📉
Kortison-Tabletten zur Einnahme sind aufgrund ihrer starken Wirkung auf den gesamten Organismus immer verschreibungspflichtig. Es gibt zwar niedrig dosierte Cremes für die Haut ohne Rezept, aber für die Schmerztherapie relevante Tabletten oder Injektionen müssen ärztlich verordnet werden. Prednisolon Tabletten kannst du auch über DoktorABC online anfragen.
- Prednisolon
- Dexamethason
- Triamcinolon
- Betamethason
Co-Analgetika
Eigentlich wurden Co-Analgetika für ganz andere Erkrankungen entwickelt, wie zum Beispiel Depressionen oder Epilepsie. Man hat aber festgestellt, dass sie eine sehr gute schmerzlindernde Wirkung bei bestimmten chronischen Schmerzbildern haben. Sie unterstützen die Schmerztherapie also oder machen sie in manchen Fällen überhaupt erst effektiv. 🧠
Da es sich hierbei um hochwirksame Psychopharmaka oder Antikonvulsiva handelt, sind diese Mittel ausnahmslos rezeptpflichtig. Manche Mittel, wie z.B. Pregabalin sind auch über Ferndiagnose.org auf Online Rezept erhältlich.
- Amitriptylin
- Duloxetin
- Venlafaxin
- Gabapentin
- Pregabalin
- Carbamazepin
Neuropathische Schmerzmittel
Spezifisch für Nervenschmerzen ist diese Schmerzmittel Kategorie gedacht. Nervenschmerzen fühlen sich ganz anders an als eine Prellung oder ein Schnitt, sie werden oft als brennend oder elektrisierend beschrieben. Herkömmliche Schmerzmittel greifen hier oft gar nicht, weshalb man spezielle Wirkstoffe benötigt, die die Übererregbarkeit der Nerven dämpfen. ⚡️
Fast alle Medikamente gegen Nervenschmerzen sind verschreibungspflichtig, da sie stark in die Reizweiterleitung eingreifen. Eine Ausnahme bilden manche niedrig dosierte Salben oder Pflaster zur lokalen Anwendung, die man teilweise rezeptfrei erhalten kann. Pregabalin kannst du auch über Ferndiagnose.org anfragen.
- Gabapentin
- Pregabalin
- Duloxetin
- Capsaicin (hochdosiertes Pflaster)
- Lidocain (Pflaster)
Medizinisches Cannabis
Medizinisches Cannabis ist eher eine Option, wenn Schmerzen chronisch sind oder wenn zusätzlich Nervenschmerz, Spastik oder Schlafprobleme mit reinspielen. Typisch sind zum Beispiel neuropathische Schmerzen (etwa bei Polyneuropathie), spastische Beschwerden (z. B. bei MS), chronische Rücken- und Gelenkschmerzen, bei denen andere Mittel nicht ausreichend helfen oder nicht gut vertragen werden, sowie Situationen, in denen Schmerzen dauerhaft den Schlaf und die Erholung zerstören. 🌿
Für einen klassischen Hexenschuss oder akute, kurzzeitige Rückenschmerzen ist medizinisches Cannabis in der Regel nicht die erste Wahl. Da greifen meist andere Medikamente schneller und gezielter, während Cannabis eher als Begleit- oder Reserveoption bei länger anhaltenden Verläufen diskutiert wird.
Medizinisches Cannabis unterliegt strengen gesetzlichen Regelungen und ist verschreibungspflichtig. Je nach Präparat und Gehalt an THC fällt es unter das Betäubungsmittelgesetz oder erfordert ein spezielles Cannabis-Rezept. Die Anfrage ist auch über ein Online Rezept Service auf DoktorABC möglich. 🔐
- Cannabisblüten (Flos)
- Cannabisextrakte
- Dronabinol
Kombinations-Schmerzmittel
Manchmal ist ein einzelner Wirkstoff nicht stark genug oder man möchte durch die Kombination zweier Stoffe Synergieeffekte nutzen. Bei Kombinations-Schmerzmtitel werden oft ein Opioid und ein Nicht-Opioid oder ein Schmerzmittel und Koffein gemischt. Das Ziel ist eine stärkere Wirkung bei oft besserer Verträglichkeit als bei einer Dosiserhöhung des Einzelstoffs. 🔄
Hier kommt es ganz auf die Mischung an. Kombinationen mit Koffein wie bei Kopfschmerztabletten sind meist rezeptfrei. Sobald jedoch ein verschreibungspflichtiger Wirkstoff oder ein Opioid wie Codein oder Tramadol enthalten ist, wird das gesamte Kombinationspräparat rezeptpflichtig. Die Anfragen für Kombinationen mit Codein oder Tramadol ist über Ferndiagnose mittels Online Rezept Service möglich.
- ASS + Paracetamol + Koffein
- Paracetamol + Codein
- Tramadol + Paracetamol
Opioide
Die letzte und stärkste Schmerzmittel Kategorie umfasst die Opioide. Diese Gruppe enthält potente Wirkstoffe, die direkt an den Opioid-Rezeptoren im zentralen Nervensystem andocken und so die Schmerzwahrnehmung unterdrücken. Sie sind also für starke bis sehr starke Schmerzen gedacht, wenn herkömmliche Mittel nicht mehr ausreichen. ⚠️
Aufgrund ihrer starken Wirkung unterliegen Opioide immer der Verschreibungspflicht und sind nicht frei verkäuflich. Bei schwächer wirksamen Opioiden reicht ein normales ärztliches Rezept aus, das du auch über Ferndiagnose.org angefragt werden können. Sehr starke Opioide fallen unter das Betäubungsmittelgesetz und erfordern ein spezielles BTM-Rezept, welches strengeren Auflagen unterliegt. 📝
Zusammenfassung
Es ist also ganz klar, warum es nicht das „eine“ Schmerzmittel für alles gibt. Schmerz entsteht auf ganz unterschiedlichen Wegen – mal ist es eine Entzündung, mal ein gereizter Nerv oder einfach nur ein völlig verspannter Muskel.
Jede Schmerzmittel Kategorie hat daher ihre ganz eigene Aufgabe und setzt genau dort an, wo der Schmerz auch wirklich entsteht. Nur so kann eine Behandlung effektiv sein, ohne den Körper unnötig an anderen Stellen zu belasten.
Um dir das Ganze besser zu merken, kannst du dir die Kategorien eigentlich wie einen Werkzeugkasten vorstellen. Für kleine Reparaturen reicht oft eine Salbe oder ein leichtes Mittel als Basis, während man für die „schweren Brocken“ eben das Spezialwerkzeug wie Opioide oder spezifische Nervenmedikamente herausholen muss.
Da viele der effektiveren Medikamente verschreibungspflichtig sind, führt der Weg oft über eine ärztliche Einschätzung. Wenn ein persönlicher Arztbesuch gerade nicht möglich ist, kannst du viele dieser Präparate auch per Online-Rezept anfragen. Dabei füllst du einen medizinischen Fragebogen aus, den ein Arzt anschließend prüft – gibt es keine Einwände, wird das Rezept digital ausgestellt und du sparst dir den Weg ins Wartezimmer. 📲 Anschließend wird dir das Schmerzmittel direkt zugeschickt.
- Analgetikum – DocCheck Flexikon
https://flexikon.doccheck.com/ - Analgesics Class of Medications (Painkillers & NSAIDs) – Cleveland Clinic
https://my.clevelandclinic.org/ - Schmerzmittel – AOK Magazin
https://www.aok.de - Pain Relievers – MedlinePlus (NIH)
https://medlineplus.gov/ - Welche Arten von Schmerzmitteln gibt es? – BARMER
https://www.barmer.de/ - Schmerzmittel – Lexikon der AfG
https://www.afgsolingen.de - Analgesics – Arthritis Foundation (englisch)
https://www.arthritis.org/ - WHO Pain Ladder – Wikipedia (englisch)
https://en.wikipedia.org