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Bestellgrenzen

Wenn du online nach einer Lösung gegen deine Beschwerden suchst stößt du schnell auf verschiedene Möglichkeiten dir ein Rezept ausstellen zu lassen.

Es ist daher jederzeit möglich eine ärztliche Beratung über einen Fragebogen in Anspruch zu nehmen und das passende Mittel direkt nach Hause geschickt zu bekommen.

Dennoch gibt es dabei Bestellgrenzen die dafür sorgen dass die Anwendung der Medikamente in einem sicheren Rahmen bleibt.

Plattformen wie DoktorABC bieten dir Zugriff auf viele gängige Präparate während Dienste wie Ferndiagnose.org sogar bei stärkeren Opioiden weiterhelfen können.

Auch wenn der Zugang dadurch ohne persönlichen Arztbesuch möglich wird, darf man nicht einfach wahllos einkaufen da die ärztliche Sorgfaltspflicht hier sehr ernst genommen wird. Die Mediziner im Hintergrund prüfen genau ob die angeforderte Menge zu deinem beschriebenen Zustand passt.

Warum gibt es überhaupt Grenzen bei der Bestellung?

Diese Beschränkungen dienen in erster Linie deinem eigenen Schutz und sollen eine Überdosierung oder eine ungewollte Gewöhnung verhindern. Medizinische Experten legen fest welche Mengen über einen gewissen Zeitraum vertretbar sind damit keine gesundheitlichen Gefahren entstehen. So wird sichergestellt dass die Schmerztherapie wirksam bleibt und nicht in einen kritischen Bereich abrutscht.
Werden zu viele Tabletten auf einmal abgegeben besteht das Risiko dass der Überblick über die korrekte Einnahme verloren geht. Deshalb schauen die Anbieter genau darauf wie oft du in einem Monat eine Bestellung aufgibst und wie viele Packungen dabei über den digitalen Tresen gehen. Das sorgt für eine gewisse Ordnung und schützt dich vor den Folgen einer zu hohen Wirkstoffmenge im Körper.

So sehen die Regeln für verschiedene Wirkstoffe aus

Bei codeinhaltigen Mitteln liegt die Grenze für die Tagesdosis meistens bei einem Wert von etwa 240 Milligramm. Auch die Anzahl der Tabletten pro Rezept ist oft streng limitiert damit kein unkontrollierter Vorrat im Arzneischrank landet. In der Regel kannst du pro Monat nur eine bestimmte Stückzahl beziehen die auf den durchschnittlichen Bedarf für eine akute Phase zugeschnitten ist.
Bei Tramadol, Tilidin oder ähnlichen starken Präparaten sind die Vorgaben oft noch etwas spezifischer gefasst. Hier wird nicht nur auf die Einzeldosis geachtet sondern auch auf die Gesamtmenge die du innerhalb von vier Wochen erhalten darfst. Oft ist bei einer bestimmten Anzahl an Packungen oder einer festen Milligramm-Zahl Schluss damit die Sicherheit gewahrt bleibt.

Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern

Jeder Online-Service arbeitet mit eigenen medizinischen Beiräten zusammen die diese Grenzwerte individuell festlegen können. Während der eine Anbieter vielleicht etwas lockerer bei leichten Schmerzmitteln ist kann ein anderer Dienst bei starken Schmerzstillern wesentlich strengere Riegel vorschieben. Es lohnt sich daher genau hinzuschauen welche Mengen bei deinem gewählten Service überhaupt möglich sind.
Solltest du feststellen dass dein Bedarf über den erlaubten Mengen liegt ist das oft ein Zeichen dafür die Behandlung noch einmal mit einem Arzt vor Ort zu besprechen. Die Online-Rezepte sind als praktische Ergänzung gedacht aber sie ersetzen keine langfristige Begleitung bei chronischen Problemen. Die Grenzen helfen dir dabei dein eigenes Konsumverhalten im Blick zu behalten und rechtzeitig nach Alternativen zu suchen.