Jeder kennt und besucht sie mehr oder weniger oft, die Apotheke. Es handelt sich dabei um ein Geschäft, das Arzneimittel, Medikamente sowie alle medizinischen Produkte abgibt und verkauft. Teilweise werden dort auch Laborarbeiten durchgeführt und manchmal auch Medikamente hergestellt. Inhaber einer solchen Apotheke, das gilt inzwischen auch für die sogenannte Onlineapotheke, ist fast immer eine Person, die ein Studium der Pharmazie absolviert hat und damit die Bezeichnung Apotheker trägt. Da spielt es keine Rolle, ob die Apotheke vor Ort oder man sich an die Onlineapotheke wendet. Aufgabe von allen dort Beschäftigten ist es, die Patienten bzw. Kunden zu beraten, zu den Medikamenten die notwendigen Informationen bereitzustellen und zu erklären, vor allem was Nebenwirkungen betreffen und auch auf die Wechselwirkungen einzugehen. Ansonsten sollte dort auch fachkundig Auskunft gegeben werden, was sonst noch an Produkten angeboten wird. Z. B. Nahrungsergänzungsmittel, kosmetische Produkte und alle weiteren gesundheitlichen Artikel.
Gibt es Regeln für Apotheken?
Es gibt eine Apothekenpflicht. Das bedeutet, dass bestimmte Arzneimittel nur in Apotheken und nur gegen ärztliche Rezepte abgegeben werden dürfen. Daran müssen sich alle diese Unternehmen halten, eben auch Onlineapotheken. Denn diese betreiben nichts anderes, als die normale altbekannte Apotheke von nebenan. Gesetzlich verankert steht diese Pflicht im § 43 des Arzneimittelgesetzes. Daneben sind noch zahlreiche andere Arzneien auf dem Markt, die keinem Rezept bedürfen. Allerdings ist die Abgabe dieser auch den Apotheken bzw. Onlineapotheken vorbehalten, man kann diese Art Medikamente dort frei verkäuflich erhalten. Da kann es sich um Magenmittel, Kopfschmerzpräparate und vielen weiteren Produkten handeln. Natürlich hat dies sowohl Vor- als auch Nachteile für den Kunden.
Kann man in Onlineapotheken ebenso ein Rezept einreichen?
Ja, auch in Onlineapotheken steht diese Möglichkeit jedem offen. Allerdings ist es mit Umständen verbunden, denn es müssen wichtige Schritte eingehalten werden. Mittlerweile präsentieren sich viele Onlineapotheken im Internet und bieten Gelegenheit, auch verschreibungspflichtige Arzneien per Mausklick zu bestellen. Der Ablauf ist bei allen Anbietern ähnlich. Der Kunde muss zunächst ein Formular, den Bestellschein, ausfüllen und anschließend mit dem ärztlichen Rezept an die jeweilige Onlineapotheke senden. Wichtig ist dabei und sollte unbedingt beachtet werden, dass nur originale Rezepte akzeptiert werden, Kopien o. ä. sind ausgeschlossen. Dieser Weg ist optimal, da meistens die Versandkosten von der jeweiligen Onlineapotheke übernommen werden. Zusätzlich steht noch ein Gesundheitsfragebogen zur Verfügung, die der pharmazeutischen Beratung dienen soll. Natürlich bleibt dies dem Betreffenden selbst überlassen, verpflichtend ist es nicht.
Sind Onlineapotheken nun empfehlenswert oder nicht?
Das kann nicht pauschal beantwortet werden. Jeder muss selbst wissen, welchen Weg er gehen möchte, um an sein gewünschtes Medikament zu gelangen. Doch manchmal ist eine Onlineapotheke bestimmt ganz hilfreich. Vor allem, da man die Versandkosten einspart und für Patienten, die oft und regelmäßig Medikamente benötigen, sich bestimmt eine Onlineapotheke lohnt. Zumindest ist die Auswahl an Produkten rund um die Gesundheit ebenso vielfältig, als wie in den herkömmlichen Filialen vor Ort. Selbst die Preise sind nicht überall dieselben. Es sollte daher auch dies als Kriterium beachtet werden. Denn auf diese Weise sind ebenfalls einige Euros zu sparen und zu viel Kleingeld hat wohl kaum jemand.
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