Viele Menschen wenden sich heute den alternativen Heilmethoden zu. Da gibt es einige, unter ihnen auch das Gebiet der chinesischen Medizin. Und ein Bereich, der dazugehört und inzwischen sehr bekannt wurde, ist Akupunktur. Viele Ärzte haben mittlerweile eine Ausbildung und Qualifikation in dieser Methode absolviert. Dabei spielen besonders die sogenannten Lebensenergien eine Rolle, die als Qi bezeichnet werden. Diese befinden sich nach Vorstellung der Chinesen auf gewissen Bahnen, den Meridianen. Diese haben Einfluss auf sämtliche Körperfunktionen und sollen diese bei Erkrankungen regeln. Klinisch ist Akupunktur bewiesen, das haben mehrere Studien ergeben. Solche Nadeltherapie ist bereits sehr lange bekannt und reicht bis in das zweite Jahrhundert vor Christus zurück. Damals wurden erste steinische Nadeln erwähnt.
Was macht Akupunktur erfolgreich?
Diese Methode folgt einem ganz bestimmten Behandlungskonzept, das in der chinesischen Medizin gängig ist, inzwischen eben auch zu uns gelangt und zunehmend auch von Patienten in Anspruch genommen wird. Akupunktur basiert auf der bestimmten Lehre von Yin und Yang. Erst einige Zeit später wurde dies durch die fünf Elemente sowie der Meridianlehre ergänzt. Die wichtigsten Bestandteile dabei sind die Nadeln, die in vorgeschriebene Punkte, die sich auf den Leitlinien befinden, gestochen werden. Als weiteres Merkmal kommt die Moxibustion zum Einsatz. Hier werden einfach nur Punkte erwärmt. Und der dritte Punkt ist die Massage, wobei Punkte massiert werden. Dieses Verfahren ist unter dem Begriff Akupressur bekannt. Bei der Akupunktur werden ungefähr 400 Punkte genutzt, die verteilt auf den Meridianen liegen. Allerdings kann die Wirkungsweise, welche in der traditionellen Medizin angenommen wird, nicht nachgewiesen werden. Im Gegenteil, wissenschaftlich widerspricht diese Erkenntnis sogar über die Funktion und Aufbau des menschlichen Körpers. Dennoch sind viele Patienten von Akupunktur angetan.
Wer führt Akupunktur durch?
Dies kann und darf nur eigens dafür ausgebildete Kräfte wie beispielsweise Ärzte oder auch Heilpraktiker. Alle anderen, die keinen entsprechenden Nachweis vorlegen können, sind nicht zur Ausübung befugt. Die Behandlung selbst wird in Sitzungen abgehalten. Eine Sitzung dauert ungefähr 20 bis 30 Minuten. Der Patient sollte sich während der Nadelung in ruhiger und entspannter Lage befinden. Meistens ist die Position im Sitzen. Insgesamt werden vom Behandler so wenig wie möglich an Punkten eingestochen. Zuvor wird die entsprechende Stelle kurz massiert. Die WHO hat vor einigen Jahren eine Liste für Akupunktur herausgegeben. Aus dieser gehen verschiedene Krankheitsbilder hervor. Da kommen hauptsächlich gastrointestinale Störungen, Magenerkrankungen, Schlafstörungen, Asthma, Bronchialleiden, Augenbeschwerden/Erkrankungen und zahlreiche weitere in Betracht. Die Anwendungsmöglichkeiten für Akupunktur sind, wie man sieht, sehr umfassend. Und Nebenwirkungen treten nur selten auf. Vorausgesetzt, es wird von Spezialisten durchgeführt die Kenntnisse auf dem Gebiet Akupunktur nachweisen können.
Was kann nun zusammenfassend gesagt werden?
Akupunktur ist durchaus eine empfehlenswerte Behandlung. Das Spektrum an Beschwerden sowie Erkrankungen ist derart vielfältig, dass hier nicht alle aufgezählt werden können. Jeder Patient, der Interesse an der Akupunktur hat, kann sich im Internet oder natürlich bei seinem Arzt erkundigen und genaue Informationen einholen. Er sollte nur darauf achten, dass nur qualifizierte Kräfte tätig werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass unerwünschte Wirkungen eintreten. Das kann vermieden werden. Auch Krankenkassen geben gern Auskunft.
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